Glücksmoment: 61 von 8260

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie glücklich ich bin. Vor 6 Wochen wurde bei einer meiner Schülerinnen (Ministrantin, Jugendrotkreuzhelferin - 14) ein etwa hühnereigroßer Tumor diagnostiziert, der sich Gott sei dank als nicht bösartig herausstellte. Trotz dieser teils guten Nachricht blieb immer noch der Umstand einer langwierigen Operation, mit durchaus weitreichenden Folgen (Gesichtslähmung, einseitige Ertaubung, Schwindel ...) der sie sich unterziehen mußte (sonst wäre er nämlich schon lebensbedrohend geworden). Na ja, als Lehrer und Priester habe ich ihr versprochen, mit ihr im Gebet verbunden zu sein. Was dieses Versprechen für mich bedeuten sollte - ihr könnt´ euch keine Vorstellung darüber machen. Am Tag ihrer OP (15 Stunden waren es endgültig) habe ich nahezu jede freie Minute in der Kirche verbracht, geweint, gefleht, ... es war heftig. Nach dem stundenlangen Ringen, der erlösende Anruf des Vaters, wir haben beide vor Jubel wieder geheult und geschrien - die OP gelungen, Gesichtsnerv gerettet - gute Aussichten. MassenSMS an alle mir Bekannten verschickt und dann ein paar Tage später, Gesicht wieder nahezu vollständig unter Kontrolle, täglich Riesenfortschritte, und am 15. Tag nach der OP wieder in der Schule - Ein Wunder! Und ich hab´ sogar nach 25 Jahren mit dem Rauchen aufgehört

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